Für Gott gibt es keine „hoffnungslosen Fälle“. In diesem Sinne wenden wir uns den Menschen im Gefängnis zu und nehmen uns Zeit für sie. Wir ermöglichen ihnen Erfahrungen mit Glauben und Kirche.
- wir feiern Gottesdienste - wir führen Gespräche, die durch die seelsorgerliche Schweigepflicht und das Beichtgeheimnis geschützt sind - wir sprechen mit Gefangenen über Glaubens- und Lebensfragen, über Schuld und Vergebung - wir ermutigen die Gefangenen zu Selbstbesinnung und zur Auseinandersetzung mit ihrer Tat - wir motivieren Gefangene an, Eigen- und Fremdverantwortung zu übernehmen - wir stehen Gefangenen in Krisen bei - wir ermöglichen Erfahrungen in Gruppen, die dem Leib, dem Geist und der Seele gut tun - wir begleiten Gefangene bei Ausgängen und bei besonderen Anlässen - wir unterstützen Gefangene und ihre Angehörige in materiellen Notlagen entsprechend unserer finanziellen Möglichkeiten - wir sind Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen für Angehörige - wir sind offen für Menschen aller Religionen und stellen auf Wunsch der Gefangenen Kontakte zu Geistlichen anderer Glaubens- und Religionsgemeinschaften her
…für die Mitarbeitenden im Gefängnis:
Wir arbeiten mit allen Diensten im Strafvollzug zusammen und begleiten die Arbeit im Vollzug mit konstruktiver Kritik.
Die ökumenische Zusammenarbeit ist uns wichtig.
Wir sind Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen für alle Bediensteten - wir stehen in Krisen bei - wir vermitteln in Konflikten - wir bieten Fortbildungen für Bedienstete an - wir arbeiten in Gremien mit, die unser Arbeitsfeld berühren - wir bilden Ehrenamtliche aus und begleiten sie - wir beraten die Anstalt in religiösen und weltanschaulichen Fragen